Diskretion ist bei diesem Thema keine Höflichkeit. Sie ist Voraussetzung.

Bei einer Trennung steht oft die größte Frage im Raum: Was passiert mit dem gemeinsamen Haus oder der gemeinsamen Wohnung? Hier finden Sie einen sachlichen, geordneten Überblick – diskret, ohne juristische Belehrungen.

In den meisten Fällen läuft die Frage „Haus verkaufen bei Scheidung?“ auf eine von drei Lösungen hinaus. Erstens: Ein Partner übernimmt die Immobilie und zahlt den anderen aus. Zweitens: Die Immobilie wird verkauft und der Erlös wird aufgeteilt. Drittens, deutlich seltener: Die Immobilie wird zunächst gemeinsam vermietet und erst später entschieden.

Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihrer finanziellen Situation, der Lebensplanung beider Seiten und dem Zustand der Immobilie ab. Pauschalantworten gibt es hier nicht. Was es gibt, ist eine saubere Reihenfolge: erst der realistische Wert, dann die Optionen, dann die Entscheidung.

Juristisch hängt vieles davon ab, wer im Grundbuch steht, in welchem Güterstand Sie leben und ob ein Ehevertrag existiert. Stehen beide Partner im Grundbuch, kann keiner allein verkaufen. Findet man keine Einigung, droht im schlimmsten Fall die Teilungsversteigerung – ein Verfahren, das fast nie zu einem fairen Preis führt und für alle Beteiligten emotional und finanziell kostspielig ist.

Aus meiner Erfahrung als Makler in Kiel: Wer früh einen neutralen Bewerter ins Boot holt, vermeidet 90 % der späteren Streitigkeiten. Weil dann nicht mehr darüber diskutiert wird, was die Immobilie „gefühlt“ wert ist – sondern was sie tatsächlich am Markt erzielen kann.

Sobald der Marktwert sauber ermittelt ist, lassen sich die Optionen rechnen. Will ein Partner übernehmen, weiß er, welche Auszahlung er finanzieren muss. Steht der Verkauf im Raum, weiß man, ab welchem Preis nicht weiter verhandelt werden sollte. Die Wertermittlung ist also kein „nice to have“ – sie ist der Anker, an dem die ganze Diskussion hängt.

Ich erstelle Ihnen auf Wunsch eine kostenlose, unverbindliche und marktnahe Bewertung. Beide Seiten erhalten dasselbe Dokument. Damit ist von Anfang an klar: Hier gibt es keine günstige und keine ungünstige Sichtweise. Es gibt nur eine.

In Trennungssituationen ist Diskretion das Wichtigste. Nachbarn, Kollegen, Freunde – niemand muss erfahren, dass die Immobilie zur Disposition steht, bevor Sie es selbst entschieden haben. Ich vermarkte in solchen Fällen, wenn gewünscht, zunächst ausschließlich über meine Interessentendatei – kein Schild im Garten, keine Online-Anzeige.

Auch bei Besichtigungen bleibe ich der einzige Ansprechpartner. Sie müssen nicht dabei sein. Sie müssen nicht erklären. Das übernehme ich.

Ich bin parteiisch – im besten Sinn. Mein Auftrag ist die Immobilie, nicht eine bestimmte Seite der Familie. Ich höre beiden zu, ich vermittle nicht emotional, ich strukturiere die Fakten. Wenn Sie das wünschen, halte ich die Kommunikation zwischen Ihnen schriftlich; wenn Sie lieber telefonieren, telefoniere ich mit beiden getrennt.

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